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Der Mackenzie Coup (Ian Rankin)

Eine Rezension zu Ian Rankins neuem Bestseller:


In seinem neusten Roman versucht Ian Rankin einen Überfall auf eine nationale Kunstsammlung im Stil von Ocean‘s Eleven zu beschreiben: Durchgeführt von Gentlemen, aus beinahe ehrenwerten Motiven und einem intelligenten Plan.
Doch ebendies scheint dem renommierten Autor auf den ersten Blick nicht so recht gelingen zu wollen: Die Motive der „Gentelmen“ scheinen an der Haaren herbeigezogen, ihr Plan weist Schwachstellen auf die jedem halbwegs gebildeten direkt ins Auge springen und die Charaktere selbst erscheinen reichlich unglaubwürdig und konstruiert.
Nachdem großartige Spannung im ersten Teil des Buches nicht so recht aufzukommen vermag wartet der geduldige Leser auf die versprochenen und noch von der The Times hochgelobten „unerwarteten Wendungen“ um den hohen Ansprüchen des Titels gerecht zu werden, doch wird Seite um Seite enttäuscht: Tatsächlich bleibt dem Leser schlussendlich nichts als die Ernüchterung sich mit seinem ersten Eindruck arrangieren zu müssen, da es dem Autor in keinster Weise gelingt die ursprünglich gut und vielversprechend klingenden Ideen besonders gut umzusetzen: Es erscheint als habe sich Rankin nicht besonders viel Mühe gegeben und sich damit abgefunden Stadardware zu produzieren, die einmal gelesen, kurzzeitig unterhaltend sein mag, danach jedoch wieder in den tiefen Abgründen des Vergessens verschwindet.
Schade, denn das Grundgerüst des Romans, zusammen mit dem Schreibstil Rankins hätte das Potenzial eines wirklichen Bestsellers gehabt – das Ergebnis jedoch ist bestenfalls befriedigend. Lächerlich deplatziert und ironisch wirken dabei die auf dem Cover prangernden Kritiken, die den Roman als „Schnell, geistreich, voller Action, unerwarteter Wendungen und brillanter Dialoge“ preisen.
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Instinkt (Simon Kernick)

Eine Rezension zu Simon Kernicks neuem Bestseller:

Simon Kernicks neuster Thriller „Instinkt“ handelt von Sean Egan, welcher seit 10 Jahren als Undercover Cop arbeitet und versucht den Mörder seines Bruders ausfindig zu machen. Um sich in dessen Gang einzuschleusen und deren Vertrauen zu gewinnen, muss er jedoch einen Serienkiller aus der Londoner Polizeiverwahrung befreien. Dieser, als „Night Creeper“ bekannte Psychopath hat in London fünf Frauen brutal ermordet und verstümmelt.
Die mit der Ermittlung in diesem Fall beauftragte Polizistin Tina Boyd gerät in eine altptraumhafte Odyssee als der „Night Creeper“ es schafft ein wasserdichtes Alibi für einen der Morde zu präsentieren und schließlich tatsächlich verschwindet.
Schon bald taumeln Egan und Boyd durch Schießereien und atemraubende Action von einer Wendung zur nächsten, bis sie schließlich einer großen Verschwörung auf den Grund kommen.
Kernick gelingt es aufs Neue seine Leser bereits schon nach ein paar wenigen Seiten in seinen Bann zu ziehen, indem er immer wieder neue Wendungen, spannende Rätsel und knallharte, actionreiche Gefahren für die Protagonisten aufbringt. Die dazu passenden Perspektivenwechsel und Ausblicke tragen zur Spannung bei und sorgen dafür, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen will.
Die finale Auflösung des Thrillers ist passend und gut gelungen, wenn auch ein wenig vorhersehbar. Das hierbei verwendete retardierende Moment mag in einem Film die gewünschte Wirkung erzielen, in Buchform fiel es allerdings viel zu flach und oberflächlich aus, sodass der Leser von den beinahe dilettantisch wirkenenden Versuchen der Spannungsverzögerung eher genervt wird.
Hierbei ist anzumerken, dass der Autor das Buch durchaus tiefgründiger hätte schreiben können. Nicht nur wirkt die gesamte Story ein wenig flach und aufs „Äußerliche“ beschränkt, sodass beispielsweise kaum Empathie für die Protagonisten erzeugt wird und das Buch keinen besonders bleibenden Eindruck hinterlässt. Vielmehr sogar sind bestimmte Beschreibungen und Darstellungen des Autors einfach inkorrekt, wie etwa seine Ausführung bezüglich Körpersprache und Lügen oder der laienhaften Verwendung von „Karateschlägen“.
Es erscheint der Autor hätte hierbei kaum Recherche betrieben und wollte das Buch auf Kosten der Tiefe und Konsistenz schnell auf den Markt bringen.
Das ist schade, denn tatsächlich hat „Instinkt“ einige hervorragende Ideen und eine spannende Handlung die vom Autor gekonnt geschildert wird. Wer sich an einigen Unstimmigkeiten und fehlender Tiefe nicht stört und nur auf der Suche nach einem leichten, aber dennoch spannenden Unterhaltungsthriller ist, für den ist Kernicks neuer Roman auf jeden Fall sehr empfehlenswert.

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Die Pforte (Patrick Lee)

Eine Rezension zu Patrick Lees neuem Bestseller:

Patrick Lees im Original unter dem Namen „The Breach“ im Jahr 2009 erschienener Thriller beschreibt das „bestbehütetste Geheimnis“ unseres Planeten: In einem Forschungszentrum in der Wüste Wyomings geschieht Mitte der siebziger Jahre das undenkbare als ein Teilchenbeschleuniger bei Erstinbetriebnahme ein Tor zu einer anderen Welt öffnet. Von diesem Portal aus geht eine unglaubliche Macht aus, die mit dem Experiment betrauten Wissenschaftler werden verrückt und beginnen sich selbst umzubringen, während aus dem Portal ständig außerirdische Geräte auftauchen.
Das Gefahrenpotential erkennend wird eine streng geheime internationale Organisation gegründet mit dem Ziel die Welt vor gefährlichen Objekten aus diesem Portal zu schützen und die fremden Technologien zum Nutzen der Menschheit anzuwenden. Die Existenz dieser „Pforte“ muss um allen Preis geheim gehalten werden um Missbrauch zu verhindern.
Der Roman beginnt aus der Perspektive des Protagonisten Travis Chase erzählend, als dieser bei einer Expedition in der eisigen Gebirgslandschaft Alaskas auf ein riesiges Flugzeugwrack stößt. Abgeschlossen von der Zivilisation beginnt dieser dies genauer zu untersuchen und findet sich schon bald in einem Alptraum wieder. Alle Besatzungsmitglieder des unbeschrifteten Flugzeuges wurden nach dem Absturz eliminiert, unter ihnen die First Lady der USA, welche kurz vor ihrem Tod schriftliche Instruktionen hinterlassen hat und Travis mit einer beinahe unlösbaren Aufgabe verseht: Der Rettung der gesamten Erde.
Es beginnt ein apokalyptisches Spiel, in welchem Travis in rasantem Tempo in ein actiongeladenes Inferno hineingezogen wird, geprägt von raffinierten neuen Technologien und Waffen, atemloser Spannung und ständig neuen Wendungen.

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Einführung in die Spieltheorie (1) - Einleitung

Im Folgenden sollen Grundzüge der Spieltheorie beispielhaft erläutert werden um auf das relativ komplexe Thema dieser Wissenschaft hinzuführen.

1.1 Erstes Spiel – Gefangenendilemma

Einer Versuchsgruppe wird folgendes Spiel zugeteilt:
“Ohne deinem Nachbar zu zeigen was du tust, schreibe in dieses Kästchen entweder Alpha oder Beta. Durch folgendes Verfahren wird schließlich deine spätere Note errechnet werden, indem deine Wahl mit der eines anderen zufällig ausgewählten Teilnehmers verglichen wird:
Wenn du Alpha und dein Partner Beta gewählt hat, bekommst du eine A und dein Partner eine C. Wenn ihr beide Alpha wählt, bekommt ihre beide eine B-. Wenn du Beta wählst und dein Partner Alpha, bekommst du eine C und dein Partner eine A. Wenn ihr beide Beta wählt, bekommt ihr beide eine B+“

Tabellarisch ausgerückt ergibt sich folgendes Schema:

Spiel 1-1
Partner
Du
Noten
Alpha
Beta
Alpha
B- / B-
A / C
Beta
C / A
B+ / B+

Rechnet man die Noten in ihren entsprechenden Wert um (ohne Einschränkung wählen wir hierzu als Referenzwert B-:=0) ergibt sich folgende Grafik.

Spiel 1-1
Partner
Du
Gewinn
Alpha
Beta
Alpha
0 / 0
3 / -1
Beta
-1 / 3
1 / 1

Somit können wir losgelöst von den instruktorischen Vorgaben unser „Problem“ rein mathematisch betrachten. Da wir noch keine Ahnung haben wie wir das am besten anstellen betrachten wir einfach zuerst einmal was bei einer Wahl von Alpha oder Beta unsererseits geschehen kann:

1.1.1     Option „Alpha“

Wählen wir Alpha, so stellen wir naiv fest: Je nach Wahl unseres Partners erhalten wir entweder einen „Gewinn“ von 0 oder 3. Wir stellen dabei jedoch fest, dass dies in jedem Fall höher ist als es bei einer Wahl von Beta der Fall wäre: 0>-1 , 3>1.
Eine derartige Eigenschaft einer Option wollen wir im Folgenden „streng dominierend“ nennen.

Def. : Eine Option A heißt genau dann streng dominierend bezüglich einer Option B, falls gilt, dass der Gewinn bei Wahl von A in jedem Fall größer ist als bei Wahl von B, egal was unser Mitspieler wählt.
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Algebra - Galoissche Theorie (1)

Erstes Kapitel eines im Entstehen befindlichen, kurz zusammenfassenden Skriptes zur Galois Theorie:


Fundamentalsatz der Algebra

 





















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Waxed Poinsettias

Waxed Poinsettias

Dies Geschenk so fein,
soll trotz allem Schein,
kein Weihnachtsgeschenk sein!

Zwar liegt’s hier unterm Baum,
wie in einem Weihnachtstraum,
doch wie die andren ist es kaum!

Erscheint zuerst wie dies Gedicht,
traditionell nach Form und Pflicht,
bis es schließlich aus dem Rahmen sticht:

Zwar kann es wie die anderen,
gekauft, gemalt, kopiert,
oberflächlich, bunt, drapiert,
lediglich den Schenker abkassieren!

Verfallen der Weihnachtsindustrie,
die durch teuer genug schenken,
suggeriert Familienglück zu lenken.
Hirnverbrannt-Stereotype Volkstelemetrie!

Auch mag‘s ihm vielleicht nicht gelingen,
ordinär, geschmacklos, aufgesetzt,
verzweifelt, geistlos, überhetzt,
zum Beschenkten durchzudringen!

Genauso mag es sein,
trotzdem überragt es:
Denn im Gegensatz zu den andren,
Nicht Opfer der Reziprozität,
Kein Schenken da man Beschenkt wird,
sondern
Ein Schenken um des Schenken Willen,
Ja, fürwahr Zeuge der Liebe!

Steht für das,
was Weihnachten angeblich ausmacht,
doch aufgrund seiner Geschenkspflicht,
aufgebauscht von Medien und Kommerz,
verliert!

Ein Geschenk,
nur noch möglich,
da der Schenker
Weihnachten
vergaß!
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Magnet

 
Magnet

Sie steht. Aufrechte Haltung.
Hände im positiven Bereich.
Ein Lächeln.
Einstudiert.

Ihr Blick gezielt ringsum,
sucht die Publikumsaugen.
Doch erreicht
es nie.

Denn das was sie sagt,
glaubt nicht einmal sie selbst:
Worte sind nur Floskeln,
Gestik sind nur Hüllen.

Doch sie ist gut,
steht nicht ohne grund dort vorn.
Falsche Floskeln verzaubern,
Himmlische Hüllen überzeugen.

Inhalt verschwimmt, Publikum überzeugt.
Sie nickt, alle nicken. Unwillkürlich.
Sie lacht, alle lachen. Chancenlos.
Sie schließt die Hände, klatschender Applaus.
Alles übereugt.
Außer?
Ihr.
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Der Professor (John Katzenbach)

Eine Rezension zu John Katzenbachs neuem Bestseller:

John Katzenbachs neuster Psychothriller 'Der Professor' handelt von einem pensionierten Psychologieprofessor, Adrian Thomas, der von seinem Arzt zu Beginn des Romans eine niederschmetternde Diagnose bekommt: Eine besondere Form der Demenz, welche ihn geistig rapide dahinraffend schon in Kürze zu dem machen würde, wovon sich ein gebildeter Akademiker wohl am meisten fürchtet: Seinen Geist, Intellekt und sämtliche gesammelte Fähigkeiten zu verlieren, die nicht nur den Großteil seiner Persönlichkeit konstituieren sondern einen ein Leben lang maßgeblich begleitet und definiert haben.
Auf sein Leben zurückblickend und feststellend, dass alle Personen die ihm in seinem Leben wichtig waren, bereits von ihm gegangen sind, entschließt sich der Professor zum Freitod. Doch gerade dabei sein Leben zu beenden wird er Zeuge einer Entführung: Direkt auf der Straße vor seinem Haus bemerkt er wie ein etwa sechzehnjähriges, dunkelblondes Mädchen niedergeschlagen und in einen Lieferwagen gezerrt wird.
Schon bald stellt sich heraus dass Adrian der einzige ist, der dem verschwundenen Mädchen helfen kann, da die Polizei ihren Vorschriften folgend unfähig ist einzugreifen, zumal die Glaubwürdigkeit des Zeugen stark beeinträchtigt ist.
Somit findet sich Adrian, von Halluzinationen und rapider geistiger Deterioration beeinträchtigt, in einem hoch spannenden Wettlauf gegen die Zeit wieder, in welchem er als einziger in der Lage ist, das verschwundene Mädchen wiederzufinden.
Im Kampf gegen ein skrupelloses und hochintelligentes Entführerpärchen, kann der Professor nur auf seinen Verstand verlassen, der ihm aber immer mehr zu entgleiten droht.

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Namen merken

Sich die Namen möglichst vieler Menschen aus seiner Umgebung zu merken, hat eine Vielzahl von positiven Auswirkungen. Unteranderem erscheint man seinen Mitmenschen sympathischer, kann sie problemlos ansprechen wenn man etwas von ihnen will und wird im Großen und Ganzen positiver wahrgenommen.

Names Project 2008

Namen merken muss nicht immer so, ähnich dem FIilm Memento ausfallen.

Tatsächlich jedoch haben viele Schwierigkeiten einen Namen, den sie nur flüchtig zur Begrüßung genannt bekamen, zu behalten. Um sich die Namen seiner Mitmenschen schnell einzuprägen sollte man daher folgende mnemotechnische Tipps beachten:

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